Übersicht

Das herausragende Lösungskonzept NoDeX™ wurde auf Basis der täglichen Aufgaben der zerstörungsfreien Prüfung in Hochsicherheitsumgebungen wie Atomkraftwerken und Ölraffinerien und dem Einsatz zerstörungsfreier Prüfmethoden in der Materialverarbeitung von der isc AG entwickelt.
Das NoDeX™-Softwaresystem umfasst eine Vielzahl von Software-Modulen, die dem Anwender eine auf die Anforderungen seiner Aufgaben abgestimmte, individuelle Auswahl und Lizensierung sowie den Einsatz aus der Cloud als „Software als ein Service“ ermöglichen.
Module
Die NoDeX™ Applikationsfamilie ist in unterschiedliche Module aufgeteilt. Basis der Applikationsfamilie ist das Grundmodul „NoDeX™ Core“, welches grundlegende Datenbereiche und Funktionalitäten für die restlichen Module zur Verfügung stellt.
Die Gründe, die NoDeX™ Applikationsfamilie in Module aufzuteilen, sind vielfältig. Erstens adressiert die Aufteilung die Tatsache, dass nicht jeder NoDeX™ Benutzer jedes NoDeX™ Modul für seine Arbeiten benötigt. Weiterhin ist es durchaus üblich, dass ein NoDeX™ Benutzer die Module stufenweise erwirbt und in seinem Unternehmen einsetzt.
Für alle NoDeX™ Module gilt, dass die Daten, die normalerweise von anderen Modulen verwaltet werden, im Fall dass ein Modul nicht vorhanden ist, vereinfacht bearbeitet werden können.
NoDeX™ besteht aus folgenden Modulen:
ICM (Inspection Component Management)
Das ICM Modul ist neben dem NoDeX™ Core Modul ein zentrales Modul zur Verwaltung der Komponenteninformationen der zu testenden Komponenten, Grundwerkstoffbereiche, Schweißnähte, Prüfbereiche, Prüfzonen etc.
Zusätzlich erlaubt das Modul eine Übersicht über alle zu einer Komponente (Prüfbereich etc.) durchgeführten und in NoDeX™ erfassten ZfP-Messungen und deren Ergebnissen.
CBM (Calibration Block Management)
Das CBM Modul erlaubt die Verwaltung von Testkörpern und all ihren ZfP-relevanten Eigenschaften sowie die Zuordnung von Testkörpern zu Anlagenkomponenten im ICM Modul.
Neben der Verwaltung der Testkörperdaten, bietet das CBM Modul auch die Verwaltung der technischen und persönlichen Qualifizierungen an einem Testkörper. Im Falle der technischen Qualifizierungen erhält der Benutzer Informationen über alle qualifikationsrelevanten Informationen wie z. B. eingesetzte Sensoren etc. die in IPM Modul geplant werden können.
IWM (Inspection Workforce Management)
Das IWM Modul erlaubt die Verwaltung von Prüfpersonal, dessen Verfügbarkeit für Prüfungen und dessen Qualifizierungen. Die Daten dienen als Grundlage für das IPM Modul zur Prüfungsplanung.
In Zusammenarbeit mit dem ALARA Modul können in der Personalverwaltung und auch in der Prüfungsplanung Belange des Strahlenschutzes einbezogen werden.
IEM (Inspection Equipment Management)
Das IEM Modul verwaltet alle zu einer Prü¬fung benötigten Gerätschaften für die von NoDeX™ unterstützen Prüfmethoden UT, ET, RT, VT und PT. Neben den charakteristischen Informationen über die Gerätschaften wie Messgeräte, Sensoren, Kabelsysteme etc. werden auch deren Zustand und gegebenenfalls einzuhaltende Wartungsintervalle verwaltet.
In Zusammenarbeit mit dem Prüfungsplanungsmodul IPM kann so ein optimaler Einsatz der Gerätschaften, sowie deren korrekte Verfügbarkeit erreicht werden.
IHM (Inspection History Management)
Das IHM Modul dient dazu Messergebnisse, die nicht mit NoDeX™ erarbeitet wurden, in der NoDeX™ Datenbank zu erfassen und sie gegebenenfalls Komponenten (Prüfbereichen etc.) zuzuordnen.
Das IHM Modul unterstütz hierzu Eingaben für manuelle Ultraschallprüfungen (UT), Wirbelstromprüfungen (ET), Farbeindringprüfungen (PT) visuellen Prüfungen (VT), sowie die Digitalisierung von Röntgenfilmen (RT) und die Eingabe derer Ergebnisse.
IPM (Inspection Planning Management)
Das IPM Modul dient der kompletten Planung einer Prüfung und aller hierfür eventuell notwendigen Qualifizierungen. Das IPM bezieht seine Daten aus dem IEM- sowie dem IWM Modul, um Gerätschaft und Prüfmannschaft planen zu können. Basierend auf der Prüfaufgabe kann mit den so vorhandenen Daten ein Prüfablaufplan erarbeitet werden.
Das IPM Modul bietet auch eine Vielzahl von unterstützenden Funktionalitäten,
die bei der Evaluierung der zu nutzenden Prüftechniken und Prüffunktionen helfen. Weiter bietet es Unterstützung bei sonst anfallenden Aufgaben wie
Justierungsanweisungen etc. an. Das Ergebnis der Prüfungsplanung
mit IPM ist die Vorprüfdokumentation, die mit Hilfe des ARM Moduls an
die aufsichtführende Behörde gesendet wird.
MRO (Maintenance Repair and Overhaul Management)
Das MRO Modul dient Firmen, die nicht nur im Prüfgeschäft, sondern auch im Reparaturgeschäft tätig sind, die Ergebnisse einer Prüfkampagne mit eventuell anstehenden Reparaturtätigkeiten zu verbinden. Wie das IPM Modul auch, beinhaltet das MRO Modul alle Funktionalitäten, um eine Reparatur effektiv zu planen.
UT (Ultrasonic Testing)
Das UT Modul behandelt alle Aspekte einer Prüfung mit Ultraschall. Hierbei werden so¬wohl konventioneller Ultraschall, als auch Phased-Array unterstützt. Das UT-Modul erhält seine Solldaten aus dem IPM Modul und erzeugt durch die Prüfung und deren Aus- und Bewertung Ist-Daten für das IDM Modul.
Das UT-Modul bietet dem Benutzer weitreichende Unterstützung in der Aus- und Bewertung von Ultraschalldaten durch eine hohe Interaktivität der Auswertung. Weiter werden alle gängigen Sichten (A-, B-, C-, D-Scan) SAFT und TOFT unterstützt.
ET (Eddy-Current Testing)
Das ET Modul behandelt alle Aspekte einer Prüfung mit Wirbelstrom. Das ET-Modul erhält seine Solldaten aus dem IPM Modul und erzeugt durch die Prüfung und deren Aus- und Bewertung Ist-Daten für das IDM Modul.
RT (Radiograph Testing)
Das RT Modul behandelt alle Aspekte einer Prüfung mit Röntgenstrahlen. Das RT-Modul erhält seine Solldaten aus dem IPM Modul und erzeugt durch die Prüfung und deren Aus- und Bewertung Ist-Daten für das IDM Modul.
Das RT Modul unterstützt auch die Digitalisierung von Röntgenfilmen, sowie den Import von digitalen Röntgendaten.
PT (Pentration Testing)
Das PT Modul behandelt alle Aspekte einer Farbeindringprüfung. Das PT-Modul erhält seine Solldaten aus dem IPM Modul und erzeugt durch die Prüfung und deren Aus- und Bewertung Ist-Daten für das IDM Modul.
VT (Visual Testing)
Das VT Modul behandelt alle Aspekte einer visuellen Prüfung. Das VT-Modul erhält seine Solldaten aus dem IPM Modul und erzeugt durch die Prüfung und deren Aus- und Bewertung Ist-Daten für das IDM Modul.
Das VT Modul unterstützt auch Bilder und digitale Videofilme.
IOM (Inspection Operation Management)
Das IOM Modul unterstützt die Ausführung einer Prüfung durch Prüfübersichtspläne, Zeitpläne, Statuslisten, Zwischenergebnisse, Reports für die aufsichtführende Behörde und den Betreiber.
Das IOM Modul erhält seine Daten aus den UT - ET – RT- PT- VT Modulen mit dem Status der Bearbeitung einer Prüfstelle. In Zusammenarbeit mit dem ALARA Modul gibt es auch Auskunft über die aktuelle Strahlenbelastung des Prüfteams.
IDM (Inspection Documentation Management)
Das IDM Modul ist verantwortlich für alle Formen von Dokumentation, die im Rahmen einer Prüfung anfallen und an die Behörde oder den Anlagenbetreiber gesendet werden.
Das IDM bezieht seine Daten aus dem Prü¬fungsplanungsmodul IPM sowie den Prüfungsdurchführungsmodulen UT - ET – RT- PT und VT. Aus den Solldaten einer Prü¬fung (Prüfungsplanung) und den Ist-Daten (Prüfungsdurchführung) inklusive Auswertung und Bewertung, sowie aller sonstigen technischen Papiere wird die Dokumentation automatisiert aus der NoDeX™ Datenbank erzeugt.
Das Modul verwaltet auch welche Dokumentationen mit welchem Stand bei den daran interessierten Parteien sind. Zum Abschluss einer Prüfung erlaubt das Modul eine DVD mit Index und Navigation mit allen prüfungsrelevanten Informationen zu erstellen.
Das ALARA Modul ist speziell für die Anforderungen im nuklearen Bereich konzipiert. Es verwaltet strahlenschutzspezifische Informationen.
In Zusammenarbeit mit dem ICM Modul können diese Informationen prüfstellen-spezifisch und in Zusammenarbeit mit dem IWM Modul personenspezifisch verwaltet werden. Strahlungsinformationen können auch im IPM Modul benutzt werden, um die Strahlungsdosis der Personen in den vorge¬gebenen Grenzen zu halten und so die Personalstärke einer Prüfung optimal zu planen und dadurch die Strahlenbelastung eines Einzelnen zu minimieren.
ARM (Authorities Report Management)
Das ARM Modul adressiert die Arbeit zwischen Prüffirma und aufsichtführender Behörde. In diesem Modul wird verwaltet, welche Teile der (Vor-) Prüfdokumentation an die Behörde gegeben wurden, und welche von der Behörde akzeptiert (gestempelt) wurden. Auch die Übernahme (Scannen) der gestempelten und eventuell mit Handvermerken versehenden Dokumente ist Bestandteil dieses Moduls.
Durch die Nutzung von Ultraschall-, Wirbelstrom- und Radiographieprüfung, Farbeindringprüfung und visueller Inspektion als Hauptmethoden der zerstörungsfreien Prüfung, können Unternehmen mit Hilfe von NoDeX™ den hohen Qualitätsstand von zu prüfenden Komponenten sicherstellen.
Messgeräteunterstützung
NoDeX™ ist durch seinen offenen „UT/ET/RT-Geräteadapter“ unabhängig von spezifischen Mess- und Prüfgeräten. Diese Software Komponente hat die Aufgabe, die von den Prüfgeräten erzeugten Messdaten in ein einheitliches NoDeX™-Datenformat zu konvertieren. Dieses interne Datenformat wird für erweiterte Analysen und Bewertungen genutzt. Die derzeitige Version von NoDeX™ unterstützt UT/ET/RT-Geräte von Unternehmen wie Zetec, Agfa, Wesdyne etc.. Die individuelle Anpassung von NoDeX™-Datenadaptern ist ein einfacher und bewährter Prozess. Auf dieselbe Weise wie UT/ET/RT-Geräte kann NoDeXTM auch mit verschiedenen Manipulatorsteuerungen arbeiten.

Datenmanagement
Wie zuvor bereits erläutert, deckt NoDeX™ durch eng verzahnte Anwendungskomponenten, die auf der NoDeX™-ZfP-Datenbank und dem SharePoint-Daten-Repository aufsetzen, alle Aspekte des ZfP-Prozesses ab.

Nutzen und Vorteile
- Steigerung der Effizienz und Senkung der ZfP-Prozesskosten
- ganzheitliche und flexible Abbildbarkeit von Unternehmensprozessen und Organisationsstrukturen
- sehr gute Oberflächenergonomie (Benutzerfreundlichkeit) und Benutzerführung
- Mehrsprachigkeit
- einfaches Benutzer- und Rechtemanagement
- geringer Schulungsaufwand
- einfaches Standard- und Ad-hoc-Reporting
- hohe Systemintegration in bestehende IT- und Datenhaltungssysteme
- Standardschnittstellen zu anderen Systemen
- höchste Datensicherheit durch Verschlüsselungsmethoden und Vertraulichkeitsebenen
- hohe Modularität der Anwendung
- hohe Skalierbarkeit und Verteilbarkeit
- hohe Anpassbarkeit an Kundenbedürfnisse
- einfache Administration, niedriger Upgrade-Aufwand und einfache Möglichkeit der Wartung
Die weitere Entwicklung von NoDeX™ wird von den praktischen Herausforderungen der zerstörungsfreien Prüfungen definiert. Die Anwendergruppen von NoDeX™ tragen durch ihren Input dazu bei, frühzeitig die Basis für den Entwicklungsplan zu legen, und diskutieren Details mit den NoDeX™-Ingenieuren und den ZfP- Supportingenieuren.
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Herr Schmitt
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